Mittwoch, 9. Januar 2013

Herkunft verlangt Treue

Herkunft verlangt Treue

Paulus, Apostel Jesu Christi durch Gottes Willen, gemäß der Verheißung des Lebens in Christus Jesus, an Timotheus, [mein] geliebtes Kind: Gnade, Barmherzigkeit, Friede [sei mit dir] von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn! Ich danke Gott, dem ich von den Vorfahren her mit reinem Gewissen diene, wenn ich unablässig an dich gedenke in meinen Gebeten Tag und Nacht, und ich bin voll Verlangen, dich zu sehen, da ich mich an deine Tränen erinnere, damit ich mit Freude erfüllt werde. Dabei halte ich die Erinnerung an deinen ungeheuchelten Glauben fest, der zuvor in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike gewohnt hat, ich bin aber überzeugt, auch in dir. (2. Timotheus 1, 1 - 5)

Als Paulus diese Worte schrieb, saß er in Rom in der Todeszelle. Dies ist sein letzter Brief, sein Vermächtnis, sein Testament. Er weiß, dass es bald mit ihm zu Ende sein wird. Seine Größe zeigt sich gerade auch hier wieder darin, dass er nicht mit Klagen und Selbstmitleid beginnt, sondern mit ermutigender, anspornender und durchaus auch triumphierender Botschaft seinen Stab an den Nachfolger der nächsten Generation übergibt.

Paulus gibt gleich von Anfang an Vollgas in diesem Brief. Zuerst macht er klar, woher seine Autorität kommt. Er ist Apostel Jesu Christi. Ein Apostel ist jemand, der von einem Höherstehenden einen Auftrag und eine Botschaft hat. Er ist so etwas wie der Postbote des Herrn Jesus, von dem er einen Brief, bzw. eine Botschaft bekommen hat, und soll diese jetzt zu den Menschen bringen. Damit sagt er aber auch aus: Lieber Timotheus, das was ich dir jetzt zu sagen habe, das kommt nicht aus meiner Erfindung, sondern das ist das, was Gott dir heute zu sagen hat! Was gibt es Größeres, als einen Brief zu bekommen, der direkt von dem kommt, der Himmel und Erde geschaffen hat?

Paulus schreibt sein „Testament“ oder seine „letzten Worte“ an den Timotheus. Diesen möchte zu seinem Nachfolger im Dienst machen. Da dürfen wir uns auch gleich die Frage stellen, an wen wir unseren letzten Brief schreiben würden, wenn wir an der Stelle des Paulus in dieser Todeszelle in Rom sitzen würden. Wen würde ich als Nachfolger in meinen Aufgaben und Diensten für den Herrn einsetzen? Wen würdest Du da einsetzen?

Er nennt Timotheus sein „geliebtes Kind“. Nicht deshalb, weil er ihn gezeugt hätte, aber weil Timotheus durch seinen Dienst zum Glauben kam und von ihm für den Dienst in der Evangelisation und in der Verkündigung, Gemeindeleitung und Gemeindebau ausgebildet wurde. Es ist gut, wenn wir uns früh Gedanken machen, wen wir von der nächsten Generation für unsere Dienste nachziehen können. Wir wissen alle nicht, wie lange wir das noch machen können, was wir tun. Wer ist da Dein „geliebtes Kind“? Wem hilfst Du, in dem Dienst zu wachsen, in dem dem Du gerade stehst?

Paulus wünscht Timotheus das Allerbeste, was man jemandem wünschen kann: Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott. Wenn Paulus auf seine äußeren Umstände geschaut hätte, wäre er vielleicht zum Schluss gekommen, dass er das alles nicht hatte: Im Gefängnis, wo er mit noch etwa 30 anderen Häftlingen auf den Tod wartete, als Schwerverbrecher wegen seines Glaubens festgehalten, von allen verlassen. Aber genau in der Situation drin wünscht Paulus seinem Nachfolger Timotheus diese drei Dinge, die nur Gott geben kann: Gnade, Barmherzigkeit und Friede.

Drei Dinge schreibt Paulus an Timotheus zur Ermutigung in diesen Versen:

1. Ich bete für dich!
„Timotheus, du bist nicht allein! Immer wenn ich bete, dann denke ich an dich! Ich bin in meinen Gedanken und in meinen Gebeten bei dir! Ich kenne deine Situation! Denk dran, Timotheus, gerade dann, wenn du dich einsam und unverstanden fühlst in der Gemeinde in Ephesus, gerade dann, wenn sie dir sagen, du seist zu jung oder zu unerfahren, dann denk dran, ich bete für dich!“ Es ist eine wunderbare Ermutigung für einen jungen Diener Gottes, zu wissen, dass andere an ihn denken und für ihn beten!

2. Ich sehne mich nach dir!
„Timotheus, es tut mir altem, erfahrenem Mann gut, dich zu kennen. Du tust mir gut, dich zu kennen mach mich froh! Ich brauche dich, Timotheus, ich möchte dich am liebsten bei mir haben, damit es mir dann besser geht!“ Die Worte des Paulus in Vers 4 sind sehr stark, so stark, dass man sie in unserer Sprache kaum genug betonen kann. Die Sehnsucht, Timotheus zu sehen, ist riesig. Wie wir aus einem späteren Kapitel erfahren, haben ihn die meisten Mitarbeiter verlassen.

3. Deine Herkunft ist gut!
„Timotheus, ich weiß, woher du kommst, wie du von deiner Mutter und von deiner Großmutter jahrelang mit der Bibel und im tiefen Glauben erzogen worden bist! Sei dankbar für deine Herkunft, sie stärkt deinen Dienst, sie macht dich ganz besonders brauchbar für diesen Dienst, in dem du stehst! Ich kenne deinen Glauben, ich weiß, dass er tief verwurzelt ist! So, wie auch ich mit dem tiefen Glauben an den Gott des Alten Testaments aufgewachsen und geschult wurde, so auch du! Sei dankbar dafür, und nimm deine Herkunft als eine gute Herausforderung an, deshalb Gott umso treuer zu dienen!“

Herkunft verlangt Treue!
Wo ist Deine Herkunft? Welche Menschen haben Dir geholfen, im Glauben zu wachsen? Wer hat Dich ermutigt, neue Schritte im Glauben zu gehen? Lass uns dankbar sein für diese Herkunft und sie als Herausforderung sehen, um Gott noch treuer zu dienen!

Dienstag, 8. Januar 2013

Der "Neue Atheismus"

Den folgenden Artikel habe ich für die diesjährige Januar-Ausgabe der Zeitschrift GEISTbewegt! verfassen dürfen. An dieser Stelle ein herzliches "Danke" an das Redaktionsteam für diese super Möglichkeit und die liebevolle Gestaltung des passenden Layouts. Wer die Möglichkeit dazu hat, möge sich den Artikel in der Zeitschrift zu Gemüte führen, da die Doppelseite wirklich gut geworden ist. Hier der Artikel:

Der „Neue Atheismus“ und wie wir ihm begegnen können


„Es gibt wahrscheinlich keinen Gott. Deshalb mach dir keine Sorgen und genieße dein Leben.“ Mit diesem Werbe-Slogan startete 2008 die sogenannte Atheist Bus Campaign in London. Die britische Journalistin Ariane Sherine hat diese Aktion initiiert und organisiert, welche in verschiedenen Ländern, so auch in Deutschland, zahlreiche Nachahmer fand. Inzwischen hat die Diskussion auch in die Presse und natürlich in viele Internetforen Einzug gehalten. Immer mehr Menschen meinen, sich auszukennen, weil sie die allgemeinverständlichen Bücher der „New Atheists“ gelesen haben.

Was ist der „Neue Atheismus“?
Der „Neue Atheismus“ ist eine Bewegung, die vor allem seit den New Yorker Anschlägen am 11.09.2001 versucht, alle Religionen und Glaubensrichtungen der Glaubwürdigkeit zu berauben und offensiv den atheistischen Darwinismus als einzige vertrauenswürdige Glaubensgrundlage zu begründen. Im Herbst 2006 bezeichnete die amerikanische Online-Zeitschrift „wired“ diese Bewegung zum ersten Mal als „New Atheism“. Kurze Zeit später schlossen sich vier britische Forscher als „The Four Horsemen“ (die vier Reiter aus Offenbarung 6) zusammen: Richard Dawkins, Sam Harris, Daniel Dennett und der im Dezember 2011 verstorbene Christopher Hitchens. Ihr erklärtes Ziel ist die „Aufklärung der Menschheit“, um sie vor dem „Terror der Religion“ zu bewahren.

Verurteilt wird von diesem neuen Atheismus jede Form von religiösem Dogmatismus und Fundamentalismus, wobei man natürlich denselben Maßstab beim eigenen Fundament nicht anlegen will. In seinem Standardwerk des neuen Atheismus „Der Gotteswahn“ schreibt Richard Dawkins auf S. 25 – 26:

„Ein Atheist oder philosophischer Naturalist in diesem Sinn vertritt also die Ansicht, dass es nichts außerhalb der natürlichen, physikalischen Welt gibt: keine übernatürliche kreative Intelligenz, die hinter dem beobachtbaren Universum lauert, keine Seele, die den Körper überdauert, und keine Wunder außer in dem Sinn, dass es Naturphänomene gibt, die wir noch nicht verstehen. Wenn etwas außerhalb der natürlichen Welt zu liegen scheint, die wir nur unvollkommen begreifen, so hoffen wir darauf, es eines Tages zu verstehen und in den Bereich des Natürlichen einzuschließen.“

Diese Aussage steht unbegründet im Raum. Dass es sich dabei ebenso um ein Glaubensbekenntnis handelt, wird übergangen. Es gibt keine sinnvolle, schlüssige Begründung für dieses Vorurteil. Der Leser muss es einfach glauben. Wer etwas Gegenteiliges behaupten will, wird in den Zugzwang gebracht: Der Atheist muss nichts begründen, jeder andere hingegen wird dazu verdonnert, sich dem Atheismus gegenüber zu rechtfertigen. Dies alles führt aber dazu, dass der neue Atheismus letzten Endes nichts anderes ist als genau das, was er verurteilt: Ein fanatischer dogmatischer Fundamentalismus.

Menschen auf der Suche
Je mehr sich jedoch einerseits der neue Atheismus mit seinem aggressiven Vorgehen zeigt, desto mehr wächst auf der anderen Seite die Suche vieler Menschen nach dem Mehr, das genau jene Einengung des Atheismus auf das Sichtbare übersteigt. Immer mehr Menschen sind offen gegenüber der Vielzahl an spirituellen Angeboten. In Meditation, fernöstlichen Heilmethoden und vielen weiteren Möglichkeiten wird das Heil der Seele gesucht. Da ist also Vorsicht gefragt: Nicht jeder, der sich dem christlichen Glauben gegenüber distanziert, ist ein „neuer Atheist“. Viele sind auf der Suche nach dem, was einzig Gott ihnen geben kann: Frieden, Heilung, Vergebung, Liebe, Angenommensein, ein Zuhause. Und wo wir schweigen, werden andere Angebote umso lauter sein.

Häufig sind Menschen auch einfach verbittert, weil sie von den Menschen verletzt wurden, von denen sie dachten, dass sie sich als Christen anders verhalten müssten. Hier muss ein Unterschied klar gemacht werden: Christen machen Fehler, Christus nicht. Ebenso die zahlreichen Kriege, die in der Vergangenheit durch Angehörige christlicher Kirchen begonnen wurden, sind oft ein Argument. Auch hier gilt: Kirchen bestehen aus Menschen. Menschen machen Fehler. Menschen werden schuldig. Immer und immer wieder. Einzig Christus nicht.

Es ist beklagenswert, dass der Glaube an Jesus als Religion missverstanden wird. Eine Religion zeichnet sich dadurch aus, dass der Weg zur Erlösung vom Menschen erarbeitet werden muss. Davon ist im christlichen Glauben aber keine Rede. Vielmehr ist es Gott selbst, der auf die Erde kommt und die Erlösung vollständig vollbringt. Der Mensch darf diese Erlösung im von Gott gewirkten Glauben annehmen und sich zu eigen machen. Aber er muss nichts dafür tun, um sie sich zu verdienen, ja vielmehr noch: er kann geradezu nichts dafür tun! Die Erlösung und das Leben als Christen ist von Gott gemacht – im Wollen und im Vollbringen.

Eine christliche Antwort auf den „Neuen Atheismus“
Wie können wir dem „Neuen Atheismus“ begegnen? Zu aller erst indem wir zwischen der Person und ihrer Ideologie unterscheiden. Gott hasst die Sünde, aber liebt den Sünder. So liebt der Christ den Atheisten, lehnt aber seine atheistische Ideologie ab. Die Bibel ist deutlich in Bezug auf den Atheismus. Paulus schreibt im Brief an die Römer:

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, da Gott es ihnen offenbar gemacht hat; denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so daß sie keine Entschuldigung haben. [...] Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild, das dem vergänglichen Menschen, den Vögeln und vierfüßigen und kriechenden Tieren gleicht.“ (Römer 1, 18 – 23)

Das Zitat von Richard Dawkins macht dies deutlich: Gott wird nicht mit Argumenten weg erklärt, sondern einfach durch Definition ausgeklammert. Es darf keinen Gott geben, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Er geht wie ein Schüler vor, der eine Gleichung mit zwei Unbekannten lösen muss, und zu bequem ist, die zweite Gleichung in die erste umzuformen und einzufügen. Er setzt die eine der zwei Unbekannten (Gott) gleich null und kommt so immer zu einem Ergebnis. Ob dieses Ergebnis nun richtig ist oder nicht, das ist eine andere Frage. In der Schule würde Dawkins mit diesem Vorgehen durchfallen. In der Forschung wird er dafür umjubelt.

Da er nun aber tatsächlich immer zu einem Ergebnis kommt, muss dieses geprüft werden. Und dazu haben wir Gottes Wort, welches die unumstößliche Wahrheit ist. Die Argumentation der Atheisten ist in sich schlüssig, sie geht auf. Aber sie baut auf falschen Grundannahmen auf, weil sie Gott schon vor der eigentlichen Argumentation ausgeklammert hat. Mit der Bibel in der Hand können wir dem Atheismus eine andere Sicht gegenüberstellen. Wichtig ist dabei, dass wir bei diesen Dingen, wo die Bibel klar, deutlich und vollkommen zuverlässig ist (die Entstehung der Natur und des Menschen, die Bedeutung der Sünde und des Todes, das Alter der Erde, die Geschichte der Menschheit) keine Kompromisse eingehen dürfen. Denn sonst gibt es für uns kein sicheres, beständiges Fundament des Glaubens und der Erkenntnis mehr, sobald wir uns auf das in sich schlüssige Fundament der neuen Atheisten begeben.

Der Slogan „Es gibt wahrscheinlich keinen Gott“ dient somit keineswegs einer Aufklärung der Menschheit. Selbst den Atheisten hat offenbar der Mut gefehlt, das Wort „wahrscheinlich“ zu streichen. Genau genommen entlarvt dieser Umstand die Feigheit dieser Religionsgründer. Es scheint, als wollten sie sich ein kleines Hintertürchen offen halten. Dennoch ist dieser Werbeslogan dazu geeignet, die Menschen in einer kaum zu überbietenden Hoffnungslosigkeit zurückzulassen. Wie viel hoffnungsvoller und freimachender erweist sich da das Angebot Jesu: „Weil ich lebe, sollt ihr auch leben!“ (Johannes 14, 19)

Montag, 7. Januar 2013

Zweieinigkeit

Zweieinigkeit

Die Bibel ist die Schatzkarte, die zum Schatz Jesus führt. Niemand sollte die Schatzkarte ändern, weil man sonst den Schatz nicht mehr findet.“ (S. 11)

Mit dieser Aussage entlarvt der Autor Michael Freiburghaus in seinem Buch „Zweieinigkeit“ alle Formen der Bibelkritik als unzulänglich. Das Buch, welches im Dezember 2012 in der zweiten überarbeiteten Auflage erschien, möchte in Kurzform eine Erklärung und Verteidigung des christlichen Glaubens darstellen.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert nach den Gesichtspunkten „Hirn – Herz – Hand“. Im ersten Teil geht es um die der Vernunft gemäße Verteidigung des Glaubens. Der Autor setzt sich kritisch mit verschiedenen Vorwürfen auseinander, die regelmäßig angesichts der bibelkritischen Theologie, der Vielzahl an Religionen und Sekten, sowie des Problems der Theodizee (ist Gott gerecht, wenn er Leid zulässt?) geltend gemacht werden.

Im zweiten Teil wird der biblische Glaube anhand von Begriffsdefinitionen und Bibelversen verständlich erklärt. Hier kommt die Hauptthese des Autors zur Geltung, die Zweieinigkeit:

Was meint Zweieinigkeit? Es ist die Einheit von zwei Gegensätzen, die sich normalerweise ausschließen würden! Deswegen ist jede Zweieinigkeit ein Wunder und ein Geheimnis! Der Unterschied zwischen einem Rätsel und einem Geheimnis: Ein Rätsel kann gelöst werden, doch auch wenn man beide Seiten eines Geheimnisses kennt, bleibt die Spannung bestehen.“ (S. 37)

Ausgehend von dieser These wird die Bibel in großen Linien erklärt. Darauf folgt eine „Top Ten“ mit den zehn wichtigsten Bibelabschnitten, die jeder kennen sollte. Sodann gibt es auch auf weitere Fragen, die oft gestellt werden, kurze Antworten, die oft mit guten Literaturhinweisen begleitet sind.

Im dritten Teil „Hand“ wird ein Grundstein der christlichen Ethik gelegt. Unter den drei Schlagworten Sex, Geld und Macht bekommt das Handeln aus biblischer Sicht eine gute Grundlage. Dieser Teil ist sehr praktisch gehalten, obwohl auch immer die ideologischen Hintergründe der Entwicklung unserer Gesellschaft aufgezeigt werden.

Das Buch erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es möchte in aller Kürze eine Grundlage für eigenes Weitersuchen und -forschen für das persönliche Glaubensleben sein. So kommt es, dass viele Themen nur in aller Kürze angesprochen werden können, was manchmal schade ist. Deshalb sind auch die vielen darin enthaltenen Buchempfehlungen sehr wertvoll. Es ist bestens geeignet für alle Menschen, die in kurzer Zeit einen guten Überblick über den christlichen Glauben bekommen möchten, die nach Argumenten oder Erklärungen suchen, um anderen zu helfen. Und natürlich ist es auch eine super Geschenkidee. Ich empfehle es.

Hier kann es bestellt werden.


Samstag, 5. Januar 2013

Jahreslosung 2013

Wir haben hier keine bleibende Stadt
 
Die Adventszeit hat uns erinnert, dass wir in einer Wartehaltung sind. Wir warten auf etwas. Nicht auf das Ende des Maya-Kalenders, nicht auf einen so genannten Weltuntergang, sondern auf den Moment, den die Bibel die Wiederkunft Jesu Christi nennt. Deshalb sagt uns diese Jahreslosung von 2013 auch, dass unser Ziel nicht von dieser Welt ist. Wir haben hier (auf der Erde) keine bleibende Stadt.
Die Frage ist nun, was ich mit diesem Wissen mache. Glaube ich überhaupt, dass Jesus wieder kommt? Lebe ich danach? Oder ist es mir wichtiger, mich hier einzurichten, es mir gemütlich zu machen und mich auszuruhen?
Nehme ich mir Zeit, jeden Tag zuerst nach Gottes Willen zu fragen und nach Möglichkeiten an diesem Tag zu suchen, diesen Willen auch zu tun? Nehme ich mir Zeit, um anderen Menschen zuzuhören und ihnen auf dem Weg mit Jesus weiterzuhelfen? Nehme ich mir die Zeit, mir und meiner Familie regelmäßig das Evangelium näher zu bringen?
Jesus Christus spricht: „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“ (Matthäus 6, 33 - 34)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Biblische Theologie für die ganze Gemeinde

Biblische Theologie für die ganze Gemeinde

Entsprechend ihrer Etymologie ist die Theologie die Wissenschaft, Gott betreffend. Andere Definitionen führen entweder in die Irre, oder, wenn sie genauer betrachtet werden, zum selben Resultat.“ (Vos, Geerhardus, Biblical Theology: Old and New Testaments, Wipf & Stock Publishers, 2003, S. 3)

Diese Definition der Theologie von Geerhardus Vos ist sehr treffend. Sie beinhaltet aber als Konsequenz auch die Tatsache, dass die Theologie für diejenigen ist, zu denen Gottes Offenbarung geschieht, nämlich für die Gemeinde Jesu Christi. Es kann deshalb keine Art von „Theologie“ geben, die nicht auf das eine Ziel ausgerichtet ist, der Gemeinde zu dienen. Die Theologie ist also niemals zu einem Selbstzweck da, sondern muss auf den Gebrauch innerhalb der gesamten örtlichen Gemeinde ausgerichtet sein. 

Da Gott alles zu dem einen Zweck geschaffen hat, dass der Mensch Ihn kennenlernen, verherrlichen und sich an Ihm erfreuen solle, muss entsprechend die Biblische Theologie ebenfalls auf dieses Ziel hin arbeiten. Sie kann und soll von dem wunderbaren Heilsplan erzählen, der Gottes Willen zeigt, Sich zu offenbaren und Menschen mit Sich zu versöhnen. 

Echte Biblische Theologie zeigt somit auf, dass Gott der Schöpfer aller Dinge ist. Er hatte den Plan, Sich Selbst dem Menschen zu zeigen, Sich zu offenbaren. Deshalb wurden alle Dinge geschaffen, die sind. Deshalb wurde der Mensch in Seinem Ebenbild erschaffen, um stückweise erfassen zu können, wer und wie Er ist. Die Herrschaft des Menschen über den Garten ist ein Ebenbild zu Gottes Herrschaft und Allmacht über alle Dinge. Die Wesenheit in ihrer Unterschiedlichkeit als Mann und Frau ist auf Gemeinschaft und auf Kommunikation ausgelegt, ganz im Ebenbild der Gemeinschaft und Kommunikation innerhalb der göttlichen Dreieinigkeit. Die menschliche Ausrichtung auf das Verlangen nach dem ehelichen Einssein ist ein Ebenbild für Gottes Verlangen nach dem Einssein mit der Gemeinde als der Braut Christi. Die Kreativität des Menschen ist im Ebenbild der schöpferischen Kreativität Gottes geschaffen, mit welcher alles ins Leben gerufen wurde.

Echte Biblische Theologie zeigt auch die Notwendigkeit der Erlösung auf, denn sie stellt Gott als den vor, der bereits vor Grundlegung der Welt entschlossen hatte, die Menschheit zu versöhnen. Deshalb stellt sie den ganzen Weg vor, wie Gottes Offenbarung stückweise erfolgt ist und wie sie ihren Höhepunkt am Kreuz von Golgatha findet. Dort ist alles vollbracht, was zur Erlösung nötig ist. Dort ist die letztendliche Offenbarung Gottes als die Liebe in Person, die das Allerwertvollste aufgibt, um die Gemeinschaft der Heiligen zu erlösen. So wertvoll ist Ihm der Mensch, dass Er bereit ist, den Fluch auf Sich zu nehmen und zu tragen, den der Mensch auf sich gebracht hat. 

So ist also die Selbst-Offenbarung Gottes auf der einen, der Heilsplan oder, anders gesagt, die Versöhnung des gefallenen Menschen mit Gott, auf der anderen Seite das Thema, welches sich durch die ganze Bibel hindurch zieht. Dies ist deshalb auch der Nutzen der Biblischen Theologie für die ganze Gemeinde: Sie unterstützt die Erkenntnis Gottes und hilft zu einem besseren Verständnis der ganzen Bibel. 

Mark Dever schreibt dazu:
Wir müssen Gott durch seine Offenbarung seiner selbst verstehen und nicht durch unsere eigenen Eindrücke, nicht durch unsere Wünsche und nicht durch die Art und Weise, wie wir uns Gott gern vorstellen. Wir sprechen heute allzu oft von Evangelisation, als ob es dabei um Werbeaktionen ginge und erklären das Wirken des Geistes in der Sprache des Marketing. Manche Menschen sprechen sogar auf eine Weise von Gott, als ob er im Bilde des Menschen geschaffen sei und nicht andersherum.
Wenn wir in diesen Zeiten eine gesunde Gemeinde sein wollen, dann müssen wir besonders sorgfältig für Leiter in der Gemeinde beten, die ein biblisches Verständnis davon haben und die aus Erfahrung auf Gottes Allmacht vertrauen. Rechte Lehre in all ihrer vollen biblischen Herrlichkeit kennzeichnet eine gesunde Gemeinde.“ (Dever, Mark, 9 Merkmale einer gesunden Gemeinde, 3L-Verlag Waldems, 2009, S. 72f)

Möge die Theologie in all ihrem Tun zu Gottes Verherrlichung und dem Wachstum der Gemeinde geschehen! Amen.

Sonntag, 23. Dezember 2012

Gesegnete Feiertage!

Der Herr Jesus ist auf die Welt gekommen, der ewige Logos, das Wort Gottes, ist Mensch geworden. Und zwar nicht im Königspalast, sondern dort draußen, wo auch die Hirten hinkommen konnten. Gott hat sie als Erste auserwählt, Seinen Sohn im Fleische sehen zu dürfen. Gott schickt uns als Licht in die Welt, dorthin, wo es dunkel ist. Lasst uns unser Licht leuchten lassen, gerade in dieser Jahreszeit.

So wünsche ich euch allen gesegnete Feiertage!


Mittwoch, 12. Dezember 2012

Gewinnspiel und mehr!

Habe heute mein Predigtarchiv mal wieder auf Vordermann gebracht. Zur Zeit mache ich mir Gedanken darüber, wie ich das in Zukunft besser gestalten kann. Das heißt, ich hoffe, im neuen Jahr mit einem neuen Archiv beginnen zu können, welches nach verschiedenen Kriterien durchsucht und sortiert werden kann. Bin mir aber noch unsicher, wie man das am besten umsetzt. Die Bisherigen werden auf jeden Fall weiter so abrufbar sein. 

Da ich so viele super Leser meines Blogs habe, möchte ich mich bei Euch mit einem Gewinnspiel bedanken.

Als Hauptpreis möchte ich die Systematische Theologie von Wayne Grudem verlosen. Leider ist die deutsche Übersetzung immer noch in Arbeit, sollte aber baldmöglichst erscheinen. Auf meine Nachfrage hin antwortete man mir, man hoffe, dass sie noch dieses Jahr erscheinen könne. Sofern sie bis zum Ende des Gewinnspiels noch nicht so weit sein sollte, wird der Gewinner aussuchen können, ob er lieber sofort die englische Version möchte oder Geduld hat bis zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung.

Als zweiten Preis winken zweimal ein Jahres-Abonnement des Timotheus-Magazins. Diese Zeitschrift, die ich sehr unterstützenswert finde, habe ich bereits hier und hier vorgestellt.

Drei Gewinner werden den dritten Preis erhalten, nämlich die kürzlich erschienene zweite Auflage des von meinem Freund Michael Freiburghaus geschriebene Buches Zweieinigkeit. Dieses kann ich sehr empfehlen und werde in Kürze dazu auch noch einen eigenen Artikel im Blog verfassen. UPDATE: Dieser Artikel ist hier!

Es wird somit sechs Gewinner geben. Sie alle werden per eMail informiert und dann um ihre Adresse gebeten. Weitere Korrespondenz über das Gewinnspiel wird es nicht geben. 

Es soll niemand bevorzugt oder benachteiligt werden. Zur Teilnahme ist es notwendig, eine eMail an meine eigens dafür angelegte Adresse dezembergewinnspiel (at) gmx.de zu senden. In der eMail müssen Name und Mailadresse klar ersichtlich sein. Die Aufgabe besteht darin, den für dich besten, liebsten oder wichtigsten Blogpost zu finden, ihn zu verlinken und kurz zu begründen, warum dies der beste, dir liebste oder wichtigste Post ist. Ich werde nach dem Gewinnspiel keine Namen veröffentlichen, aber eine kleine Liste der von euch gewählten Top-Artikel erstellen. Es wird natürlich kaum jemand die Zeit haben, alle zu lesen, das ist mir auch bewusst. Also einfach ein wenig Stöbern wird bestimmt auch zu einem Ergebnis führen. Einsendeschluss ist Mitternacht vom Freitag, 28. auf Samstag 29. Dezember. An jenem Wochenende wird die Auslosung per Zufallsverfahren unter allen Teilnehmern stattfinden.

Freitag, 23. November 2012

Beten - mit Paulus

Beten – mit Paulus

Ist dir schon mal aufgefallen, wie viel Paulus in seinen Briefen an die Gemeinden betet und von seinem Gebetsleben erzählt? Es geht ihm dabei aber nicht darum, mit seinem Gebetsleben irgendwie anzugeben. Nein, es ist vielmehr eine Ermutigung für seine Leser, zu wissen, der Paulus betet für uns. Und seine Berichte über sein Gebetsleben sagt auch viel über die Prioritäten des Gottesmannes aus.

Analysieren wir doch mal, was Paulus so wichtig ist in seinen Gebeten. Und dann analysieren wir doch auch unser eigenes Gebetsleben und fragen uns: Was ist mir wirklich wichtig? Und was sollte mir denn wirklich wichtig sein? Dazu müssen wir erst mal ehrlich werden vor Gott und vor uns selbst. Ich möchte dich ermutigen, immer mal wieder die Gebete des Paulus, vielleicht auch eines nach dem anderen systematisch, zu untersuchen. Ich bin überzeugt, dass das dein eigenes Gebetsleben auch nachhaltig beeinflussen wird. Und dann stelle dich der Herausforderung der Frage: Was bete ich? Was sind im Moment meine eigenen Prioritäten? Sind es die richtigen Prioritäten?

Zunächst mal eins von Paulus, aus dem ersten Kapitel des Epheserbriefs:

Darum lasse auch ich, nachdem ich von eurem Glauben an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, nicht ab, für euch zu danken und in meinen Gebeten an euch zu gedenken, daß der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch [den] Geist der Weisheit und Offenbarung gebe in der Erkenntnis seiner selbst, erleuchtete Augen eures Verständnisses, damit ihr wißt, was die Hoffnung seiner Berufung und was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. (Epheser 1, 15 - 19)

In den Versen davor hat er beschrieben, was Gott alles tut, damit ein Mensch gerettet wird. Das ist eine Zusammenarbeit der göttlichen Dreieinigkeit: Des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Alle drei sind beschäftigt damit, uns zu erlösen. Ohne diese Zusammenarbeit könnte kein einziger Mensch gerettet werden. Und weil Paulus weiß, dass Gott bei den Ephesern dies am wirken ist, deshalb hört er nicht auf, für sie zu danken. Er dankt für ihren Glauben an den Herrn Jesus und für ihre Liebe zu allen Gläubigen. Wow, das muss ein Glauben und eine Liebe sein. Paulus sitzt in Rom im Gefängnis und hört dort von ihrem Glauben und ihrer Liebe.

Und dann – bääämmmm – kommt der Umschwung in seinem Gebet: Er bittet auch für sie. Er hat von ihrem riesigen Glauben und ihrer Mega-Liebe gehört und findet es trotzdem nötig, für sie zu bitten. Er tut Fürbitte für sie. Er wünscht sich nämlich, dass sie – trotz des Glaubens und der Liebe – noch weiter wachsen können. Er wünscht sich, dass die Epheser den Geist der Weisheit und der Offenbarung bekommen. Das sind zwei wichtige Geistesgaben.

Sie sollen durch diese Geistesgabe in drei Dingen wachsen:

Erstens in der Erkenntnis Gottes. Sie sollen immer mehr erkennen, wie Gott ist und was Gott möchte. Sie sollen immer mehr so werden wie Gott, das ist das Ziel dieser Erkenntnis. Echte Erkenntnis ist immer sehr praktisch, das heißt sie hat immer Auswirkungen für unser persönliches Leben.

Zweitens in der Erkenntnis ihrer Berufung. Diese Erkenntnis beginnt immer damit, dass man sich selbst zuerst mal kennenlernt. Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis, wie unfähig man ist, irgend etwas Gutes aus sich selbst zu tun. Dann aber auch die Erkenntnis dessen, wozu Gott uns als Gläubige berufen hat. Nämlich dazu, so zu werden wie Jesus. Uns nach diesem Maßstab auszurichten und den Auftrag, den Er uns gab, nämlich alle Völker zu Jüngern zu machen, auszuführen.

Drittens in der Erkenntnis der Kraft Gottes. Im Römerbrief schreibt Paulus, dass das Evangelium die göttliche Kraft, das Dynamit Gottes, ist zur Errettung der Menschen. Diese Kraft übersteigt all unsere Vorstellungen. Es ist viel einfacher, einen Toten zum Leben zu erwecken, als einen geistlich Toten, der nichts anderes kann, als sich mit Händen und Füßen gegen das Evangelium zu wehren. Lasst uns also die Kraft Gottes erkennen und in ihr vorwärtsgehen.

Sei gesegnet!

Mittwoch, 14. November 2012

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch?

Was ist der Mensch,
dass seiner Du gedenkst?
Und dass Du liebevoll
seine Schritte lenkst?
Dass Du voll Lieb' und Treue
jeden Tag aufs Neue
voll Güte ihn beschenkst?

Was ist der Mensch,
dass Du im Leiden
am Stamm des Kreuzes
so bescheiden
für ihn hast Qual ertragen
für ihn Dich ließest schlagen,
um ihn zu kleiden.

Was ist der Mensch,
dass Du ihn liebst,
und dass Du Sünde
ihm gern vergibst.
Damit er ewig könne droben
Dich mit seiner Stimme loben
wie Du beschriebst.

Was ist der Mensch,
dass Du ihn willst,
in seinem Innern
die Stürme stillst,
Du willst gebrauchen ihn so gerne,
auf dass er von Dir Liebe lerne,
mit der Du füllst.

14.11.2012
Jonas Erne

Mittwoch, 7. November 2012

Digitale Demenz

Digitale Demenz

Nachdem es mir von vier verschiedenen (voneinander unabhängigen) Seiten empfohlen wurde, habe ich das Buch „Digitale Demenz“ von Manfred Spitzer nun auch gelesen. Es hat mich rund drei Wochen begleitet, in denen ich immer nur kurze Zeit dem Buch selbst widmen konnte, da ich sonst noch eine Vielzahl an weiteren Projekten habe. Ich habe in dieser Zeit einiges an Neuem gelernt und vieles auch weiter vertiefen können, da es mich sehr interessiert.

Auch wenn man Spitzer nicht in allem zustimmt, werden sehr viele Zusammenhänge zwischen der Mediennutzung und den Problemen unserer Zeit klar. Leider werden diese Studien tatsächlich sehr gern verschwiegen oder falsch umgedeutet. Es wäre also dringend nötig, dass dieses Buch weitere Verbreitung bekommt. Ich empfehle es insbesondere allen Eltern, Lehrern und Jugendmitarbeitern. Spitzer vermittelt viel wichtiges Wissen sehr kompakt und recht gut verständlich, wenn man bereit ist, sich auf den Inhalt einzulassen.

Auf Seite 282 schreibt er: "Es ist ein Skandal, dass öffentliche Gelder dafür verwendet werden, Software auszuzeichnen, die die junge Generation zur Gewalt anleitet, dass Politiker und Pädagogen zu Marktschreiern verkommen und dass - über alle Parteien hinweg - eine völlige Immunität gegenüber den wissenschaftlich nachgewiesenen Erkenntnissen besteht."

Dem muss ich leider zustimmen. In Anbetracht all der vorgestellten Forschung ist das tatsächlich ein Skandal. Es handelt sich dabei um den Ego-Shooter „Crysis 2“, der 2012 den Deutschen Computerspielpreis erhielt – ein Preis, zu dem „besonderer Wert auf pädagogisch und kulturell wertvolle Inhalte gelegt werden soll.“ (Wikipedia)

Ich empfehle das Buch von Manfred Spitzer – Digitale Demenz – jedem weiter, der sich mit dem Thema des Buches, nämlich den Einfluss der neueren Medien auf die Menschheit und deren Zukunft, befassen möchte.