Freitag, 11. Februar 2011

Die Zersetzung überwinden

Die Zersetzung überwinden


Ein Fünf-Punkte-Plan, mit welchem sich die in der Analyse festgestellte Zersetzung des christlichen Glaubens überwinden lässt.


1. Die biblische Auslegungspredigt erneut aufleben lassen

Am Anfang dieser Überwindung muss die erneute Entdeckung der biblischen Predigt stehen. Solche Predigt ist immer Auslegungspredigt. Hier werden nicht die Gedanken des Predigers im Text drin gesucht und dann dort hineingelegt, sondern der jeweilige Bibeltext gibt die Gedankenfolge vor. In dieser biblischen Predigt ist das Evangelium, welches das göttliche Dynamit ist, das Zentrum. Auslegungspredigt ist deshalb immer auf den Herrn Jesus und Sein Erlösungswerk ausgerichtet, weil alle Schrift es ist, die von Ihm zeugt. Das Alte und das Neue Testament gleichermaßen. Diese Art von Predigt ist es auch, die uns hilft, unser tägliches Leben ganz praktisch nach Gottes Willen auszurichten. Sie hilft uns, zu verstehen, wer wir in Christus sind und wie wir mit Hilfe des Christus leben können. Diese Art der Predigt benötigt ein gutes Fundament im Wort Gottes, insbesondere von dem, was das Wort über die einzelnen Begriffe, über die man predigt, lehrt. Dies gibt den Hörern auch neu die Gewissheit, dass Gottes Wort absolut vertrauenswürdig ist.


2. Gründung christlicher Bekenntnisschulen und Universitäten

Weiter braucht es christliche Bekenntnisschulen in allen Altersstufen und Levels. Es ist notwendig, dass wir unsere Kinder von Menschen lehren und miterziehen lassen, die nicht schon von ihrer Ausbildung her den biblischen Erziehungszielen diametral gegenüberstehen. Den Kindern muss die biblische Schöpfungslehre als mindestens gleichermaßen vertrauenswürdige Lehre wie der ganze Evolutionismus nahegebracht werden. Doch sollen alle Stufen und Altersgruppen diese Möglichkeit haben. Auch eine Universität nach christlichem Bekenntnis wäre dringend notwendig. Und um genügend gläubige Lehrer auch mit dem ganzen pädagogischen Handwerkzeug auszustatten, braucht es natürlich auch christliche Lehrerseminare bzw. eine Universität, an welcher man das Lehramtsstudium auf christlicher Basis absolvieren kann.


3. Gemeinsame Evangelisationsveranstaltungen

Da viele Gemeinden zu klein sind, um den großen Missionsauftrag in ihrer Stadt zu erfüllen, andererseits aber mit anderen Gemeinden im Streit um die rechte Lehre stehen, geht sehr viel Potential für das Gewinnen neuer Seelen verloren. So können die heutigen Gemeinden nicht mehr sagen, dass ihre Hände frei sind vom Blut der Verlorenen. Vielmehr ist es notwendig, dass Gemeinden sich (auch ohne Evangelische Allianz und ähnliche Ökumene-Vereinigungen) zusammenschließen, um gemeinsam zu Veranstaltungen (am besten an einem neutralen Ort) einzuladen. So wird das Potential vieler kleinerer Gemeinden gebündelt und zugleich findet ein fruchtbarer Austausch zwischen den Gliedern verschiedener Gemeinden statt.


4. Das Bekenntnis zum Herrn Jesus als dem einzigen Weg zu Gott statt falsche Toleranz

Dennoch darf bei aller Zusammenarbeit die eine Mitte nicht vergessen werden: Wo das Bekenntnis zum Herrn Jesus als dem einzigen Weg zu Gott durch irgend etwas anderes ersetzt wird, kann keinerlei solche Gemeinschaft stattfinden. So darf es auch nicht zum „gleichwertigen“ Dialog der verschiedenen Religionen kommen, zumindest haben christliche Gemeinden und Kirchen da nichts zu schaffen. Wo die Exklusivität des christlichen Glaubens geleugnet wird, dort ist auch unser Herr, der selbst sagte: „ICH bin Der Weg und Die Wahrheit und Das Leben, niemand kommt zum Vater denn (einzig und allein) durch Mich“ nicht mehr anwesend. Dort wird Er nach draußen getreten, und wenn man Glück hat, dann geschieht es, dass Er mal wieder an die Türe klopft... (siehe Offenbarung 3,20)


5. Mutiges politisches Engagement für christliche Werte

Nicht zuletzt ist es auch notwendig, dass wir uns über das politische Geschehen unserer Zeit informieren, uns aufgrund von Gottes unfehlbarem, irrtumslosem und ewig gültigem Wort eine Meinung bilden und diese auch entsprechend vertreten. Es braucht Politiker, die bereit sind, den Finger auf wunde Punkte der heutigen Politik zu legen und Lösungsansätze von der Bibel her suchen und einzubringen suchen. In einer Zeit ethischer Verwahrlosung unserer Politik ist unser Schweigen auch eine Antwort: Wer schweigt, unterstützt diejenigen, die anderer Meinung sind. Und in einem Staat, der sich demokratisch nennt, ist jeder im Volk (griechisch „demos“) ein Politiker. Liebe Leserinnen und Leser, lasst uns die Verantwortung, die Gott uns übertragen hat, annehmen und nicht länger schweigende und gleichgültige Ja-Sager spielen!

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