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Freitag, 6. Januar 2017

Der kleine Katechismus des Zeitgeistes

Was soll dieser Katechismus sein?
1. Alle Punkte in diesem Katechismus sind nur Vorschläge. Manche widersprechen sich gegenseitig. Das macht nichts. Suche Dir die aus, welche Dir am besten gefallen und kümmere Dich nicht um logische Fehlschlüsse oder Widersprüche. Logik ist ein Machtmittel der heterosexuellen weißen Männer, die alle anderen unterdrücken und an ihrer Selbstfindung hindern wollen.

Wer bist Du, wer bin ich?
2. Es gibt Dich nur einmal, deshalb kannst nur Du sagen, wer Du bist oder wer Du sein willst. Jeder muss seine eigene Wahrheit finden. Du darfst sein, wer und was immer Du willst. Jeder muss das akzeptieren, Dich darin unterstützen und ermutigen. Wer das nicht tut, ist intolerant. Wichtig ist, dass Du Dich möglichst wohlfühlst mit dem, was Du werden willst. Dein Gefühl wird Dich leiten auf dem Weg zu Dir selbst. Erschaffe Dein Selbst und Deine Identität und dann lebe sie aus!

Was ist Wahrheit?
3. Es gibt keine absolute Wahrheit, oder zumindest kann diese niemand erkennen. Jeder ist in seiner eigenen Biographie gefangen und kann sich allerhöchstens dieser immer ein wenig annähern. Aber nur Du kannst sagen, ob Du Dich ihr annäherst oder nicht, denn die Wahrheit hat nichts mit dem zu tun, was außerhalb ist. Eine Wahrheit existiert in jedem von uns drin. Jeder hat seine eigene Wahrheit, seinen eigenen Weg und sein eigenes Leben.

Was soll ich glauben?
4. Wenn es Dir gut tut, kannst Du an einen Gott oder ganz viele Götter oder auch an eine göttliche Natur glauben. Da kann jeder für sich selbst entscheiden, was er glauben will. Niemand darf versuchen, Dich von seiner eigenen Wahrheit oder seinem eigenen Glauben zu überzeugen, das wäre intolerant. Die einzige Ausnahme bildet da der Kanon der Naturwissenschaften. Diese sind unhinterfragbar, denn dank diesen funktioniert das ganze Weltall noch.

Wo finde ich meinen Halt im Leben?
5. Alles, was früher als Halt und Identität gesehen wurde, hat versagt. Am Ende bleibst nur Du selbst übrig. Der einzige Halt, der Dir gegeben werden kann, ist Deine Suche in Deinem Selbst, wo Du hoffen kannst, eine Antwort zu finden. Deshalb darfst Du ein Leben lang alles ausprobieren, was andere sind, und schauen, ob Du Dich dort irgendwo in einer anderen Person wiederfindest. Vergleiche Dich mit anderen und versuche, so zu werden wie sie sind, damit Du auf Deiner Suche nach Dir vorankommst.

Woher kommen wir?
6. Mit größter Wahrscheinlichkeit sind wir alle ein Produkt des Zufalls, eine nahezu endlose Aneinanderreihung von Verbesserungen, die sich von selbst aus dem Nichts heraus gebildet haben. Da wir irgend eine Art von Trockennasenaffen sind, dürfen wir uns nichts auf uns einbilden. Unser Gehirn ist ein Zufallsprodukt, das so tun kann, als würde es uns auf einen objektiveren Standpunkt stellen als wir ihn eigentlich haben.

Wie sollen wir denn leben?
7. Das Ziel unseres Lebens ist es, dass wir uns selbst finden, uns selbst verwirklichen, uns zu dem machen, was wir sein wollen. Gleichzeitig müssen wir gut aufpassen, dass jeder (außer uns selbst, denn wir sind ja durch diese große Erkenntnis sowieso schon für die Toleranz prädestiniert) tolerant ist und sich so verhält, dass er niemand anders versucht, von seiner Wahrheit zu überzeugen. Da unsere Wahrheit aber automatisch tolerant macht, stehen wir darüber und müssen uns dieser Regel nicht beugen.

Was ist das Böse in der Welt?
8. Es gibt viele Theorien zum Bösen in der Welt. Objektiv ist nichts böse, nichts schlecht, weil es immer auf die Kultur ankommt, wo etwas geschieht. Alles ist eine unfreiwillige Reaktion auf etwas vorher, jeder Täter ist ein Opfer – außer wenn er intolerant ist oder unserer großen Erkenntnis widerspricht. Dann ist jedes Mittel recht, um diese intoleranten Personen zu zerstören und ihren Ruf zu ruinieren.

Was ist unsere größte Hoffnung im Leben und im Sterben?
9. Unsere größte Hoffnung im Leben und im Sterben ist, dass die Welt nach unserem Leben und Tod toleranter und mit weniger Atomkraftwerken zurückgelassen wird. Es darf am Ende nur noch Windkraft geben, denn dann hat man zwar viel Natur damit zerstört, aber immerhin ist es Windkraft und nicht Atomkraft. Und Windkraft ist per Definition gut, während Atomkraft per Definition schlecht ist.

Was kann man tun, damit die Welt etwas friedlicher wird?
10. Die große Erkenntnis des Zeitgeistes muss verbreitet werden. Es darf keine Nationen mehr geben, denn sonst kann sich diese Erkenntnis nicht überall gleichzeitig schnell und gut verbreiten, vielmehr braucht es eine Weltherrschaft unter dem Zeichen des Zeitgeistes mit einer starken Person, die diese Welt in den ewigen Frieden leiten kann. Wenn jeder schlussendlich diese Wahrheit erkennt, wird keiner mehr intolerant und alle werden nur noch Windkraft wollen. Jeder darf in diesem Paradies sich selbst suchen, finden und andere in dieser Suche unterstützen.

Mittwoch, 9. September 2015

New City Katechismus auf deutsch

Wie können wir auf möglichst einfache Art und Weise die wichtigen Inhalte und Wahrheiten der Bibel lernen und möglichst gut im Gedächtnis behalten?

Diese Frage hat schon viele Generationen von Theologen, Pfarrern, Reformatoren, Pastoren, Kinderstunden-Mitarbeiter und so weiter beschäftigt. Eine sehr gute Möglichkeit dazu ist die Verwendung eines Katechismus. Katechismus kommt vom griechischen Verb katechein, das bedeutet "festhalten". Paulus benutzt es im Brief an die Korinther:
Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch fest steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe — es sei denn, daß ihr vergeblich geglaubt hättet. (1. Kor. 15, 1 - 2)

Jede Generation muss die Frage wieder neu beantworten, auf welche Weise man diese Botschaft am besten an die nächste Generation weitergibt. Deshalb gibt es auch sehr viele Katechismen aus allen Jahrhunderten. Martin Luther hat zwei Katechismen geschrieben: Einen großen und einen kleinen. Johannes Calvin hat einen geschrieben. Dann gibt es den Heidelberger und den Westminster Katechismus. Richard Baxter schrieb einen Katechismus für die Familien seiner Gemeinde. Und so weiter. Auch heute können solche Katechismen hilfreich sein, um die Botschaft des Evangeliums in kleinen Häppchen immer besser kennen zu lernen.

Timothy Keller von der Redeemer Presbyterian Church in Manhattan, New York, hat einen solchen Katechismus für die heutige Zeit zusammengestellt. Er besteht aus 52 Fragen - damit für jede Woche im Jahr eine Frage und eine Antwort. Damit Kinder und Erwachsene zugleich lernen können, hat Keller jede Antwort in zwei Farben verfasst. Der blaue Teil ist für Kinder, während Erwachsene den kompletten (blauen und schwarzen) Text lernen.

Ich habe den Katechismus vor einiger Zeit mal übersetzt, habe aber erst mal noch gewartet, ihn öffentlich zur Verfügung zu stellen, da ich ihn eigentlich noch einmal durchsehen wollte. Dazu bin ich noch nicht gekommen. Da sich aber in letzter Zeit die Anfragen danach gehäuft haben, will ich nun einfach mal zur Verfügung stellen, was bisher da ist. Wer Anmerkungen, Fragen oder Verbesserungevorschläge hat, darf sich daher gern bei mir melden.

Hier geht es zum PDF.


Donnerstag, 2. April 2015

Was haben wir eigentlich noch zu bieten?

Der Heidelberger Katechismus beginnt mit der Frage: „Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?“

Die richtige Antwort darauf lautet:
„Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir,
 sondern meinem getreuen Heiland
 Jesus Christus gehöre. Er hat mit seinem teuren Blut für alle meine Sünden vollkommen bezahlt und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst; und er bewahrt mich so, dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel kein Haar von meinem Haupt kann fallen, ja, dass mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss. Darum macht er mich auch durch seinen Heiligen Geist des ewigen Lebens gewiss und von Herzen willig und bereit, ihm forthin zu leben.“ (Quelle)

Diese Worte sind mir in den letzten Tagen immer wieder ganz nahe gegangen. Besonders auch im Hinblick auf die tragischen Momente unserer Zeit. Die Germanwings-Maschine, die abgestürzt ist. Die Unsicherheit über die Absturzursache. Die Medienberichte dazu. Und so weiter.

Jesus sagte einmal: So fürchtet euch nun nicht vor ihnen! Denn es ist nichts verdeckt, das nicht aufgedeckt werden wird, und nichts verborgen, das man nicht erfahren wird. Was ich euch im Finstern sage, das redet im Licht, und was ihr ins Ohr hört, das verkündigt auf den Dächern! Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle! Verkauft man nicht zwei Sperlinge um einen Groschen? Und doch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt. Darum fürchtet euch nicht! Ihr seid mehr wert als viele Sperlinge. Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel; wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen vor meinem Vater im Himmel. (Matthäus 10, 26 - 33)

Mal ganz provokativ gefragt: Wenn schon kein Spatz vom Himmel fällt, ohne dass Gott das zulässt, warum sollte das dann bei einer Germanwings-Maschine mit 150 Ebenbildern Gottes der Fall sein?

Haben wir Angst vor der Antwort auf diese Frage? Wenn ja, warum? Haben wir Angst davor, dass sie unseren Kirchen und Gemeinden schlechte Publicity bringen könnte? Die Botschaft von Ostern ist doch (unter anderem) auch: Gott ist fähig, das schrecklichste Unrecht und die schlimmste jemals begangene Sünde zur besten, freudigsten und hoffnungsvollsten Botschaft zu machen.

Doch was passiert, wenn wir mit dieser Botschaft hinterm Berg bleiben und sie unter den Eimer stellen? Die Menschen, welche jetzt diese Hoffnung am nötigsten haben, werden allein gelassen. Ihre Geschichten werden von den Medien zerrissen. Hier und dort gibt es dann eine (durchaus berechtigte) Medienschelte. Aber ist das alles, was wir noch zu bieten haben?

Wenn das tatsächlich alles sein sollte, dann brauchen wir keine Gemeinde und keine Kirche mehr. Dann brauchen wir kein Weihnachten und Ostern mehr. Medienschelte hat die Welt ebenso gut gelernt wie die Kirche. Vermutlich besser.

Es ist einmal mehr an der Zeit, dass wir Christen uns ganz ernsthaft fragen, ob wir die erste Frage im Heidelberger Katechismus ganz ehrlich so beantworten können:

Dass ich mit Leib und Seele im Leben und im Sterben nicht mir,
 sondern meinem getreuen Heiland
 Jesus Christus gehöre. Er hat mit seinem teuren Blut für alle meine Sünden vollkommen bezahlt und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst; und er bewahrt mich so, dass ohne den Willen meines Vaters im Himmel kein Haar von meinem Haupt kann fallen, ja, dass mir alles zu meiner Seligkeit dienen muss. Darum macht er mich auch durch seinen Heiligen Geist des ewigen Lebens gewiss und von Herzen willig und bereit, ihm forthin zu leben.“

Die Botschaft Jesu hat nicht nur Auswirkungen auf unser Leben (das natürlich auch!!!), sondern auch auf unser Sterben. Und bei jedem Menschen wird es früher oder später so weit sein. Da brauchen wir uns gar nichts vorzumachen oder einzureden. Und spätestens dann wird sich die Frage stellen: Was war und ist die Hoffnung dieser Person?

Mittwoch, 5. Juni 2013

18. Frage im Westminster Katechismus

18. Frage: Worin besteht die Sündhaftigkeit des Zustandes, in welchen der Mensch fiel?

18. Antwort: Die Sündhaftigkeit des Zustandes, in welchen der Mensch fiel, besteht in der Schuld von Adams erster Sünde43, der Mangel an ursprünglicher Gerechtigkeit44, und die Verderbnis seiner ganzen Natur45, welche gewöhnlich Ursünde genannt wird, zusammen mit allen tatsächlichen Übertretungen, die ihr folgen46.

Bibelstellen dazu:

43 Römer 5, 12: Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. Römer 5, 19: Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.

44 Römer 3, 10: Wie geschrieben steht: Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Kolosser 3, 8 - 10: Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Epheser 4, 24: Und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

45 Psalm 51, 5: Denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir. Johannes 3, 6: Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist. Römer 3, 18: Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2). Römer 8, 7 – 8: Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag es auch nicht. Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Epheser 2, 3: Unter ihnen haben auch wir alle einst unser Leben geführt in den Begierden unsres Fleisches und taten den Willen des Fleisches und der Sinne und waren Kinder des Zorns von Natur wie auch die andern.

46 1. Mose 6, 5: Als aber der HERR sah, dass der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar Psalm 53, 2 – 4: Die Toren sprechen in ihrem Herzen: »Es ist kein Gott.« Sie taugen nichts; ihr Freveln ist ein Gräuel; da ist keiner, der Gutes tut. Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, dass er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage. Aber sie sind alle abgefallen und allesamt verdorben; da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht "einer." Matthäus 15, 19: Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung. Römer 3, 10 – 18: wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer. Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer (Psalm 14,1-3). Ihr Rachen ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen betrügen sie (Psalm 5,10), Otterngift ist unter ihren Lippen (Psalm 140,4); ihr Mund ist voll Fluch und Bitterkeit (Psalm 10,7). Ihre Füße eilen, Blut zu vergießen; auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer, und den Weg des Friedens kennen sie nicht (Jesaja 59,7-8). Es ist keine Gottesfurcht bei ihnen (Psalm 36,2).« Galater 5, 19 – 21: Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. Jakobus 1, 14 – 15: Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen Begierden gereizt und gelockt. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.

Dienstag, 4. Juni 2013

17. Frage im Westminster Katechismus

17. Frage: In welchen Zustand brachte der Fall die Menschheit?

17. Antwort: Der Fall brachte die Menschheit in einen Zustand von Sünde und Elend42.

Bibelstellen dazu:

42 1. Mose 3, 16 – 19: Und zur Frau sprach er: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Mann sein, aber er soll dein Herr sein. Und zum Mann sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. Römer 3, 16: Auf ihren Wegen ist lauter Schaden und Jammer. Römer 5, 12: Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben. Epheser 2, 1: Auch ihr wart tot durch eure Übertretungen und Sünden.

Donnerstag, 23. Mai 2013

16. Frage im Westminster Katechismus

16. Frage: Fiel die ganze Menschheit in Adams erster Übertretung?

16. Antwort: Der Bund wurde mit Adam40 nicht nur für ihn selbst gemacht, sondern für seine Nachkommenschaft; die ganze Menschheit, die durch natürliche Fortpflanzung von ihm abstammt, sündigte in ihm und fiel in seiner ersten Übertretung41.

Bibelstellen dazu:

40 1. Mose 2, 16 – 17: Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben! Jakobus 2, 10: Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.

41 Römer 5, 12 – 21: Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben (denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt; wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht in Rechnung gestellt. Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit einer gleichartigen Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild dessen ist, der kommen sollte. Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wie viel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen. Und es verhält sich mit dem Geschenk nicht so, wie mit dem, was durch den Einen kam, der sündigte. Denn das Urteil [führt] aus der einen [Übertretung] zur Verurteilung; die Gnadengabe aber [führt] aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung. Denn wenn infolge der Übertretung des Einen der Tod zur Herrschaft kam durch den Einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und das Geschenk der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!) Also: wie nun durch die Übertretung des Einen die Verurteilung für alle Menschen kam, so kommt auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung, die Leben gibt. Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht. Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn. 1. Korinther 15, 22: denn gleichwie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.

Mittwoch, 22. Mai 2013

15. Frage im Westminster Katechismus

15. Frage: Was war die Sünde, wodurch unsere ersten Eltern aus dem Zustand fielen, in dem sie geschaffen wurden?

15. Antwort: Die Sünde, durch die unsere ersten Eltern aus dem Zustand fielen, in dem sie geschaffen wurden, war ihr Essen von der verbotenen Frucht39.

Bibelstellen dazu:

39 1. Mose 3, 6: Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

Donnerstag, 9. Mai 2013

14. Frage im Westminster Katechismus

14. Frage: Was ist Sünde?

14. Antwort: Sünde ist jeder Mangel an Übereinstimmung mit dem Gesetz Gottes oder jede Übertretung desselben38.

Bibelstellen dazu:

38 3. Mose 5, 17: Und wenn eine Seele sündigt und irgend etwas von alledem tut, was der Herr verboten hat und man nicht tun soll, auch wenn sie es nicht gewusst hat, so ist sie [dennoch] schuldig und trägt ihre Schuld. Jakobus 4, 17: Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde. 1. Johannes 3, 4: Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit; und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.

Mittwoch, 8. Mai 2013

13. Frage im Westminster Katechismus

13. Frage: Blieben unsere ersten Eltern in dem Zustand, in dem sie geschaffen wurden?

13. Antwort: Unsere ersten Eltern, der Freiheit ihres Willens überlassen, fielen aus dem Zustand, in dem sie geschaffen wurden, durch die Sünde gegen Gott37.

Bibelstellen dazu:

37 1. Mose 3, 6 – 8: Und die Frau sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre, und daß er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. Da wurden ihnen beiden die Augen geöffnet, und sie erkannten, daß sie nackt waren; und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze. Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war; und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn hinter den Bäumen des Gartens. 2. Korinther 11, 3: Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben [und abgewandt] werden von der Einfalt gegenüber Christus.

Mittwoch, 1. Mai 2013

12. Frage im Westminster Katechismus

12. Frage: Welche spezielle Handlung der Vorsehung wirkte Gott gegenüber dem Menschen in dem Zustand, in dem er geschaffen wurde?

12. Antwort: Als Gott den Menschen schuf, trat er in den Bund des Lebens mit ihm, unter der Bedingung des perfekten Gehorsams, indem er ihm verbot, von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen, mit der Androhung des Todes36.

Bibelstellen dazu:

36 1. Mose 2, 16 – 17: Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben! Jakobus 2, 10: Denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist in allem schuldig geworden.

Dienstag, 30. April 2013

11. Frage im Westminster Katechismus

11. Frage: Was sind Gottes Werke der Vorsehung?

11. Antwort: Gottes Werke der Vorsehung sind sein heiliges30, weises31 und kraftvolles32 Bewahren33 und Beherrschen34 aller seiner Geschöpfe und ihrer Handlungen35.

Bibelstellen dazu:

30 Psalm 145, 17: Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen und gnädig in allen seinen Werken.

31 Psalm 104, 24: Herr, wie sind deine Werke so viele! Du hast sie alle in Weisheit gemacht, und die Erde ist erfüllt von deinem Besitz.

32 Hebräer 1, 3: Dieser ist die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und der Ausdruck seines Wesens und trägt alle Dinge durch das Wort seiner Kraft; er hat sich, nachdem er die Reinigung von unseren Sünden durch sich selbst vollbracht hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt.

33 Nehemia 9, 6: Du bist der Herr, du allein! Du hast den Himmel gemacht, aller Himmel Himmel samt ihrem ganzen Heer, die Erde und alles, was auf ihr ist, die Meere und alles, was in ihnen ist. Du erhältst alles am Leben, und das Heer des Himmels betet dich an.

34 Epheser 1, 19 – 22: was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist, die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. Die hat er wirksam werden lassen in dem Christus, als er ihn aus den Toten auferweckte und ihn zu seiner Rechten setzte in den himmlischen [Regionen], hoch über jedes Fürstentum und jede Gewalt, Macht und Herrschaft und jeden Namen, der genannt wird, nicht allein in dieser Weltzeit, sondern auch in der zukünftigen; und er hat alles seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben

35 Psalm 36, 6: Herr, deine Gnade reicht bis zum Himmel, deine Treue bis zu den Wolken! Sprüche 16, 33: Im Gewandbausch wird das Los geworfen, aber jeder seiner Entscheide kommt von dem Herrn. Matthäus 10, 30: Bei euch aber sind selbst die Haare des Hauptes alle gezählt.

Mittwoch, 24. April 2013

10. Frage im Westminster Katechismus

10. Frage: Wie schuf Gott den Menschen?

10. Antwort: Gott schuf den Menschen als Mann und als Frau, nach seinem Bild26, mit Erkenntnis27, Gerechtigkeit und Heiligkeit28, mit Herrschaft über die Geschöpfe29.

Bibelstellen dazu:

26 1. Mose 1, 27: Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

27 Kolosser 3, 9 - 10: Lügt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis, nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat

28 Epheser 4, 24: Und den neuen Menschen habt angezogen, der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit.

29 1. Mose 1, 28: Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde! Psalm 8: Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Hoheit über die Himmel gesetzt hast! Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du ein Lob bereitet um deiner Bedränger willen, um den Feind und den Rachgierigen zum Schweigen zu bringen. Wenn ich deinen Himmel betrachte, das Werk deiner Finger, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, daß du an ihn gedenkst, und der Sohn des Menschen4, daß du auf ihn achtest? Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel; mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt. Du hast ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände gemacht; alles hast du unter seine Füße gelegt: Schafe und Rinder allesamt, dazu auch die Tiere des Feldes; die Vögel des Himmels und die Fische im Meer, alles, was die Pfade der Meere durchzieht. Herr, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde!

Dienstag, 23. April 2013

9. Frage im Westminster Katechismus

9. Frage: Was ist das Werk der Schöpfung?

9. Antwort: Das Werk der Schöpfung ist die Erschaffung aller Dinge aus nichts, durch das Wort seiner Kraft24, innerhalb von sechs Tagen, und das alles sehr gut25.

Bibelstellen dazu:

24 1. Mose 1, 1: Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. Psalm 33, 6: Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht und ihr ganzes Heer durch den Geist seines Mundes. Psalm 33, 9: Denn er sprach, und es geschah; er gebot, und es stand da! Hebräer 11, 9: Durch Glauben erkennen wir, daß die Weltzeiten durch Gottes Wort bereitet worden sind, also das, was man sieht, aus Unsichtbarem entstanden ist.

25 1. Mose 1, 31: Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Donnerstag, 18. April 2013

8. Frage im Westminster Katechismus

8. Frage: Wie führt Gott seine Ratschlüsse aus?

8. Antwort: Gott führt seine Ratschlüsse durch die Schöpfung und durch seine Vorsehung aus.23

Bibelstellen dazu:

23 Psalm 148, 8: Feuer und Hagel, Schnee und Dunst, der Sturmwind, der sein Wort ausführt. Jesaja 40, 26: Hebt eure Augen auf zur Höhe und seht: Wer hat diese erschaffen? Er, der ihr Heer abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird. Daniel 4, 34: Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Wege Recht sind und der die erniedrigen kann, die in Stolz einhergehen. Apostelgeschichte 4, 24 – 28: Sie aber, als sie es hörten, erhoben einmütig ihre Stimme zu Gott und sprachen: Herrscher, du, der du den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hast und alles, was in ihnen ist; der du durch den Heiligen Geist durch den Mund unseres Vaters, deines Knechtes David, gesagt hast: "Warum tobten die Nationen und sannen Eitles die Völker? Die Könige der Erde standen auf und die Fürsten versammelten sich gegen den Herrn und seinen Gesalbten." Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte. Offenbarung 4, 11: Du bist würdig, unser Herr und Gott, die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht zu nehmen, denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.

Mittwoch, 17. April 2013

7. Frage im Westminster Katechismus

7. Frage: Was sind die Ratschlüsse Gottes?

7. Antwort: Die Ratschlüsse Gottes sind seine ewige Absicht entsprechend dem Rat seines Willens, wodurch er zu seiner eigenen Ehre vorherbestimmt hat, was immer passieren soll22.

Bibelstellen dazu:

22 Psalm 33, 11: Der Ratschluss des Herrn bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Jesaja 14, 24: Der Herr der Heerscharen hat geschworen und gesagt: Fürwahr, es soll geschehen, wie ich es mir vorgenommen habe, und es soll zustande kommen, wie ich es beschlossen habe. Apostelgeschichte 2, 23: diesen, der nach Gottes festgesetztem Ratschluß und Vorsehung dahingegeben worden war, habt ihr genommen und durch die Hände der Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und getötet. Epheser 1, 11 – 12: in ihm, in welchem wir auch ein Erbteil erlangt haben, die wir vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluß seines Willens, damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit dienten, die wir zuvor auf den Christus gehofft haben.

Donnerstag, 11. April 2013

6. Frage im Westminster Katechismus

6. Frage: Wie viele Personen sind in der Gottheit?

6. Antwort: Es sind drei Personen in der Gottheit: Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist20, und diese drei sind ein Gott, derselbe in Substanz, gleich in Kraft und Herrlichkeit21.

Bibelstellen dazu:

20 Matthäus 3, 16 – 17: Und als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und auf ihn kommen. Und siehe, eine Stimme [kam] vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe! Matthäus 28, 19: So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 2. Korinther 13, 4: Denn wenn er auch aus Schwachheit gekreuzigt wurde, so lebt er doch aus der Kraft Gottes; so sind auch wir zwar schwach in ihm, doch werden wir mit ihm leben aus der Kraft Gottes für euch. 1. Petrus 1, 1 - 2:  Petrus, Apostel Jesu Christi, an die Fremdlinge in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kappadozien, Asia und Bithynien, die auserwählt sind gemäß der Vorsehung Gottes, des Vaters, in der Heiligung des Geistes, zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi: Gnade und Friede werde euch mehr und mehr zuteil!

21 Psalm 45, 7: Dein Thron, o Gott, bleibt immer und ewig; das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts! Johannes 1, 1: Im Anfang war das Wort1, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Johannes 17, 5: Und nun verherrliche du mich, Vater, bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war. Apostelgeschichte 5, 3 – 4: Petrus aber sprach: Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, so daß du den Heiligen Geist belogen hast und von dem Erlös des Gutes etwas für dich auf die Seite geschafft hast? Hättest du es nicht als dein Eigentum behalten können? Und als du es verkauft hattest, war es nicht in deiner Gewalt? Warum hast du denn in deinem Herzen diese Tat beschlossen? Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott! Römer 9, 5: ihnen gehören auch die Väter an, und von ihnen stammt dem Fleisch nach der Christus, der über alle ist, hochgelobter Gott in Ewigkeit. Amen! Kolosser 2, 9: Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig Judas 1, 24 – 25: Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Mittwoch, 10. April 2013

5. Frage im Westminster Katechismus

5. Frage: Gibt es mehr als einen Gott?

5. Antwort: Es gibt nur einen18, den lebendigen und wahren Gott19.

Bibelstellen dazu:

18 5. Mose 6, 4: Höre Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein! Jesaja 44, 6: So spricht der Herr, der König Israels, und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste, und ich bin der Letzte, und außer mir gibt es keinen Gott. Jesaja 45, 21 – 22: Verkündet’s, bringt es vor; ja, sie mögen sich miteinander beraten! Wer hat dies vorzeiten verlauten lassen? Oder wer hat es von Anfang her angekündigt? War ich es nicht, der Herr? Und sonst gibt es keinen anderen Gott, einen gerechten Gott und Erretter; außer mir gibt es keinen! Wendet euch zu mir, so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und keiner sonst! 1. Korinther 8, 4 – 6: Was nun das Essen der Götzenopfer betrifft, so wissen wir, daß ein Götze in der Welt nichts ist, und daß es keinen anderen Gott gibt außer dem Einen. Denn wenn es auch solche gibt, die Götter genannt werden, sei es im Himmel oder auf Erden — wie es ja wirklich viele »Götter« und viele »Herren« gibt —, so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn.

19 Jeremia 10, 10: Aber der Herr ist in Wahrheit Gott; er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Zorn erbebt die Erde, und die Völker können seinen Grimm nicht ertragen. Johannes 17, 3: Das ist aber das ewige Leben, daß sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. 1. Thessalonicher 1, 9: Denn sie selbst erzählen von uns, welchen Eingang wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen 1. Johannes 5, 20: Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.

Donnerstag, 4. April 2013

4. Frage im Westminster Katechismus

4. Frage: Was ist Gott?

4. Antwort: Gott ist Geist7, unendlich8, ewig9 und unveränderbar10 in Seinem Sein11, in Weisheit12, Kraft13, Heiligkeit14, Gerechtigkeit15, Güte16 und Wahrheit17.

Bibelstellen dazu:

7 5. Mose 4, 15 – 19: So bewahrt nun eure Seelen wohl, weil ihr keinerlei Gestalt gesehen habt an dem Tag, als der Herr aus dem Feuer heraus mit euch redete auf dem Berg Horeb, damit ihr nicht verderblich handelt und euch ein Bildnis macht in der Gestalt irgend eines Götzenbildes, das Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens, das Abbild irgend eines Tieres, das auf Erden ist, das Abbild irgend eines Vogels, der am Himmel fliegt, das Abbild irgend eines Wesens, das auf dem Erdboden kriecht, das Abbild irgend eines Fisches, der im Wasser ist, tiefer als die Erdoberfläche; daß du deine Augen auch nicht zum Himmel hebst und die Sonne und den Mond und die Sterne und das ganze Heer des Himmels anschaust und dich verführen läßt, sie anzubeten und ihnen zu dienen, die doch der Herr, dein Gott, allen Völkern unter dem ganzen Himmel zugeteilt hat. Lukas 24, 39: Seht an meinen Händen und meinen Füßen, daß ich es bin! Rührt mich an und schaut, denn ein Geist hat nicht Fleisch und Knochen, wie ihr seht, daß ich es habe! Johannes 1, 18: Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluß [über ihn] gegeben. Johannes 4, 24: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Apostelgeschichte 17, 29: Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.

8 1. Könige 8, 27: Aber wohnt Gott wirklich auf der Erde? Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe! Psalm 139, 7 – 10: Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da. Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten! Psalm 145, 3: Groß ist der Herr und hoch zu loben, ja, seine Größe ist unerforschlich. Psalm 147, 5: Groß ist unser Herr und reich an Macht; sein Verstand ist unermeßlich. Jeremia 23, 24: Oder kann sich jemand so heimlich verbergen, daß ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Erfülle ich nicht den Himmel und die Erde? spricht der Herr. Römer 11, 33 – 36: O welche Tiefe des Reichtums sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Gerichte, und wie unausforschlich seine Wege! Denn wer hat den Sinn des Herrn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen? Oder wer hat ihm etwas zuvor gegeben, daß es ihm wieder vergolten werde? Denn von ihm und durch ihn und für ihn sind alle Dinge; ihm sei die Ehre in Ewigkeit! Amen.

9 5. Mose 33, 27: Eine Zuflucht ist [dir] der Gott der Urzeit, und unter dir sind ewige Arme. Er hat den Feind vor dir her gejagt und zu dir gesagt: Vertilge!« Psalm 90, 2: Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott! Psalm 102, 12 und 24 – 27: Meine Tage sind wie ein langgestreckter Schatten, und ich verdorre wie Gras. […] Er hat meine Kraft gebeugt auf dem Weg, hat verkürzt meine Tage. Ich spreche: Mein Gott, nimm mich nicht hinweg in der Hälfte meiner Tage! Deine Jahre währen von Geschlecht zu Geschlecht. Du hast vorzeiten die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände. Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden wie ein Kleid zerfallen, wie ein Gewand wirst du sie wechseln, und sie werden verschwinden. Offenbarung 1, 4 und 8: Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind […] Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.

10 Psalm 33, 11: Der Ratschluß des Herrn bleibt ewig bestehen, die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. Maleachi 3, 6: Denn ich, der Herr, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrundegegangen. Hebräer 1, 12: und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.« Hebräer 6, 17 – 18: Darum hat Gott, als er den Erben der Verheißung in noch stärkerem Maße beweisen wollte, wie unabänderlich sein Ratschluß ist, sich mit einem Eid verbürgt, damit wir durch zwei unabänderliche Handlungen, in denen Gott unmöglich lügen konnte, eine starke Ermutigung haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen. Hebräer 13, 8: Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und auch in Ewigkeit! Jakobus 1, 17: Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.

11 2. Mose 3, 14: Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt. Psalm 115, 2 – 3: Warum sollen die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? Unser Gott ist im Himmel; er kann schaffen, was er will. 1. Timotheus 1, 17: Aber Gott, dem ewigen König, dem Unvergänglichen und Unsichtbaren, der allein Gott ist, sei Ehre und Preis in Ewigkeit! Amen. 1. Timotheus 6, 13 – 16: Ich gebiete dir vor Gott, der alle Dinge lebendig macht, und vor Christus Jesus, der unter Pontius Pilatus bezeugt hat das gute Bekenntnis, dass du das Gebot unbefleckt, untadelig haltest bis zur Erscheinung unseres Herrn Jesus Christus, welche uns zeigen wird zu seiner Zeit der Selige und allein Gewaltige, der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat, der da wohnt in einem Licht, zu dem niemand kommen kann, den kein Mensch gesehen hat noch sehen kann. Dem sei Ehre und ewige Macht! Amen.

12 Psalm 104, 24: HERR, wie sind deine Werke so groß und viel! Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Römer 11, 33 – 34: O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer ist sein Ratgeber gewesen«? (Jesaja 40,13) Hebräer 4, 13: Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern es ist alles bloß und aufgedeckt vor den Augen Gottes, dem wir Rechenschaft geben müssen. 1. Johannes 3, 19 - 20: Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.

13 1. Mose 17, 1: Als nun Abram neunundneunzig Jahre alt war, erschien ihm der HERR und sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor mir und sei fromm. Psalm 62, 11: Verlasst euch nicht auf Gewalt und setzt auf Raub nicht eitle Hoffnung; fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran. Jeremia 32, 17: Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich Matthäus 19, 26: Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Offenbarung 1, 8: Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.

14 Hebräer 1, 13: Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt (Psalm 110,1): »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache«? 1. Petrus 1, 14 – 16: Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel. Denn es steht geschrieben (3.Mose 19,2): »Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.« 1. Johannes 3, 3 – 5: Und ein jeder, der solche Hoffnung auf ihn hat, der reinigt sich, wie auch jener rein ist. Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht. Und ihr wisst, dass er erschienen ist, damit er die Sünden wegnehme, und in ihm ist keine Sünde. Offenbarung 15, 4: Wer sollte dich, Herr, nicht fürchten und deinen Namen nicht preisen? Denn du allein bist heilig! Ja, alle Völker werden kommen und anbeten vor dir, denn deine gerechten Gerichte sind offenbar geworden.

15 1. Mose 18, 25: Das sei ferne von dir, dass du das tust und tötest den Gerechten mit dem Gottlosen, sodass der Gerechte wäre gleich wie der Gottlose! Das sei ferne von dir! Sollte der Richter aller Welt nicht gerecht richten? 2. Mose 34, 6 – 7: Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue, der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied! 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Psalm 96, 13: Der Himmel freue sich, und die Erde sei fröhlich, das Meer brause und was darinnen ist; das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist; es sollen jauchzen alle Bäume im Walde vor dem HERRN; denn er kommt, denn er kommt, zu richten das Erdreich. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit seiner Wahrheit. Römer 3, 5 - 6 und 25 - 26: Ist's aber so, dass unsre Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit ins Licht stellt, was sollen wir sagen? Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt? - Ich rede nach Menschenweise. - Das sei ferne! Wie könnte sonst Gott die Welt richten? […] Den hat Gott für den Glauben hingestellt als Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden in der Zeit seiner Geduld, um nun in dieser Zeit seine Gerechtigkeit zu erweisen, dass er selbst gerecht ist und gerecht macht den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.

16 Psalm 103, 5: der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. Psalm 107, 8: "Die sollen dem Herrn danken für seine Güte / und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut," Matthäus 19, 7 - 8: Da fragten sie: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden? Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen. Römer 2, 4: Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

17 2. Mose 34, 6: Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue 5. Mose 32, 4: Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er. Psalm 86, 15: Du aber, Herr, Gott, bist barmherzig und gnädig, geduldig und von großer Güte und Treue. Psalm 117, 2: Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit. Halleluja! Hebräer 6, 18: So sollten wir durch zwei Zusagen, die nicht wanken - denn es ist unmöglich, dass Gott lügt -, einen starken Trost haben, die wir unsre Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung.

Mittwoch, 3. April 2013

3. Frage im Westminster Katechismus

3. Frage: Was lehren die Schriften im Wesentlichen?

3. Antwort: Die Schriften lehren im Wesentlichen, was der Mensch von Gott glauben soll5 und welche Pflichten Gott vom Menschen fordert6.

Bibelstellen dazu:

5 1. Mose 1, 1: Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Johannes 5, 39: Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben; und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Johannes 20, 30 - 31: Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Römer 10, 17: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. 2. Timotheus 3, 14 - 15: Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast und was dir zur Gewißheit geworden ist, da du weißt, von wem du es gelernt hast, und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist.

6 5. Mose 10, 12 – 13: Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir, als nur, daß du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, dienst mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, indem du die Gebote des Herrn und seine Satzungen hältst, die ich dir heute gebiete, zum Besten für dich selbst? Josua 1, 8: Laß dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln! Psalm 119, 105: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Micha 6, 8: Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott? 2. Timotheus 3, 16 – 17: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 

Donnerstag, 28. März 2013

2. Frage im Westminster Katechismus

(Heute geht es um unsere Quelle der Erkenntnis, also woher wir wissen können, was wir zur Ausführung der Frage 1 benötigen.)

2. Frage: Welche Regel hat uns Gott gegeben, um uns darin zu leiten, Ihn zu verherrlichen und uns an Ihm zu erfreuen?

2. Antwort: Das Wort Gottes, das aus den Schriften des Alten und Neuen Testaments besteht3, ist die einzige Regel, die uns darin leitet, wie wir Ihn verherrlichen uns an Ihm erfreuen können4.

Bibelstellen dazu:

3 Matthäus 19, 4 – 5: Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Habt ihr nicht gelesen, daß der Schöpfer sie am Anfang als Mann und Frau erschuf und sprach: »Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen; und die zwei werden ein Fleisch sein«? 1. Mose 2, 24: Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein. Lukas 24, 27 und 44: Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. […] Er aber sagte ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch geredet habe, als ich noch bei euch war, daß alles erfüllt werden muß, was im Gesetz Moses und in den Propheten und den Psalmen von mir geschrieben steht. 1. Korinther 2, 12 - 13: Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, so daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären. 1. Korinther 14, 37: Wenn jemand glaubt, ein Prophet zu sein oder geistlich, der erkenne, daß die Dinge, die ich euch schreibe, Gebote des Herrn sind. 2. Petrus 1, 20 – 21: Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, daß keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Denn niemals wurde eine Weissagung durch menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. 2. Petrus 3, 1 - 2 und 15 – 16: Geliebte, dies ist nun schon der zweite Brief, den ich euch schreibe, um durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufzuwecken, damit ihr an die Worte gedenkt, die von den heiligen Propheten vorausgesagt worden sind, und dessen, was euch der Herr und Retter durch uns, die Apostel, aufgetragen hat. […] Und seht die Langmut unseres Herrn als [eure] Rettung an, wie auch unser geliebter Bruder Paulus euch geschrieben hat nach der ihm gegebenen Weisheit, so wie auch in allen Briefen, wo er von diesen Dingen spricht. In ihnen ist manches schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften3, zu ihrem eigenen Verderben.

4 5. Mose 4, 2: Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt auch nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des Herrn, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete. Psalm 19, 7 – 11: Denn wo ist ein so großes Volk, zu dem sich die Götter so nahen, wie der Herr, unser Gott, es tut, so oft wir ihn anrufen? Und wo ist ein so großes Volk, das so gerechte Satzungen und Rechtsbestimmungen hätte, wie dieses ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege? Nur hüte dich und bewahre deine Seele wohl, daß du die Geschehnisse nicht vergißt, die deine Augen gesehen haben, und daß sie nicht aus deinem Herzen weichen alle Tage deines Lebens; sondern du sollst sie deinen Kindern und Kindeskindern verkünden! An dem Tag, als du vor dem Herrn, deinem Gott, standest am [Berg] Horeb, als der Herr zu mir sprach: »Versammle mir das Volk, damit ich sie meine Worte hören lasse, und damit sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden, und damit sie auch ihre Kinder unterweisen!«, da tratet ihr herzu und standet unten am Berg. Aber der Berg brannte im Feuer bis ins Innerste des Himmels hinein, [der voller] Finsternis, Wolken und Dunkel [war]. Jesaja 8, 20: »Zum Gesetz und zum Zeugnis!« — wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot. Johannes 15, 11: Dies habe ich zu euch geredet, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude völlig werde. Johannes 20, 30 – 31: Noch viele andere Zeichen tat Jesus nun vor seinen Jüngern, die in diesem Buch nicht geschrieben sind. Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen. Apostelgeschichte 17, 11: Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte. 2. Timotheus 3, 15 – 17: und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben11 und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. 1. Johannes 1, 4: Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.