Freitag, 3. März 2017

Fastenzeit: 40 Tage Dankbarkeit

Fastenzeit klingt so nach Verzicht, Minimal-Lifestyle und Selbstkasteiung. Ich habe schon einige Jahre Fastenzeit mit allen möglichen Verzichten hinter mir – von Fleisch über Haribo bis zu Computer und Kaffee. Dieses Jahr möchte ich was Neues probieren. Ich will auf Undankbarkeit verzichten lernen. Anders gesagt: Eine neue Dimension der Dankbarkeit erreichen. Es ist eine Sache, jeden Tag fürs schöne Wetter und das leckere Essen zu danken, es gibt noch viel mehr. Und um dieses „viel mehr“ geht es mir.

Als ich vor ein paar Jahren eine Predigt vorbereitete, sprach Gott plötzlich zu mir und fragte: Wenn du morgen aufwachen würdest und dann wären nur noch die Dinge da, für die du Mir gedankt hast, was wäre dann noch da? Hmm, gute Frage. Das hat mich dann ziemlich beschäftigt, diese Frage. Auch das habe ich nun im Hinterkopf, da ich das schreibe. Und nun werde ich eine Liste anfangen, wofür ich gerade dankbar bin. Mal sehen, wie viel da in 40 Tagen zusammen kommt. Unter dem Hashtag #40tagedankbarkeit sammle ich diese auch auf Twitter. Wer möchte, darf gerne mitmachen und unter demselben Hashtag danken. Die Liste (Link) wird natürlich immer mal wieder geupdatet – wie regelmäßig weiß ich aber nicht, da ich mir trotz des Verzichtverzichtes (Verzicht auf den Verzicht) mehr Zeit offline nehmen werde.


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