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Mittwoch, 12. September 2012

Psalm 16

Psalm 16 (Gedicht)

Ein Miktam, von David geschrieben:
Schütze mich, Gott, ich weiß mich getrieben
zu Dir, denn Dir will ich vertrauen!
Zu Dir allein, HERR, will ich schauen!
Du hast zum HERRN gesagt: Mein HERR bist Du!
Ich hab kein Gut außer Dir, meine Ruh!
Den Heil'gen auf Erden: Sie sind der Adel,
ihrer ist mein Wohlgefallen, und kein Tadel.
Groß werden die Sorgen all derer sein,
die hinter anderem herlaufen, als Ihm allein.
Keines ihrer Trankopfer von Blut will ich halten,
keinen ihrer Namen auf meiner Zunge gestalten.

Der HERR ist mein Erbe und meines Bechers Teil,
Du hältst bereit mein Erbstück und machst mich wieder heil.
Die Schnüre sind gefallen an den schönsten Orten,
auch ein schönes Erbteil ist mir zuteil geworden.
Ich lobe meinen HERRN, der mir den Rat gegeben,
auch in den Nächten mahnt mich mein inn'res Leben.
Ich habe den HERRN vor mir allezeit,
Er steht mir stets zur Rechten, zur Hilfe mir bereit,
weshalb ich nicht werde wanken:
Dafür will ich Ihm danken.

Deshalb freut sich mein Herz, jubelt laut
meine Herrlichkeit, die dadurch erbaut.
Auch mein Fleisch wird sicher ruh'n,
denn was Du mir nicht wirst tun,
meine Seele preiszugeben
dem Totenreiche, fern vom Leben.
Deinen Frommen wirst Du nicht lassen
sehen die Verwesung einsam verlassen.
Du wirst mir zeigen den Weg zum ew'gen Leben,
Fülle von Freuden Deines Angesichts geben
Freuden Deiner Rechten für ewig und immer
und Deiner Herrlichkeit herrlichen Schimmer.

(frei nach Psalm 16)

12.09.2012, Jonas Erne

Mittwoch, 5. September 2012

Psalm 103

Psalm 103 (Gedicht)

Von David. Lobe, meine Seele, den HERRN
und was in mir ist drinnen, tu's gern,
Seinen heiligen Namen. Meine Seele,
lobe den HERRN der guten Befehle
und vergiss nicht all jenes Gute,
das Er dir getan, mit frohem Mute.
Der dir alle deine Sünden vergibt,
all deine Krankheiten heilt und dich liebt.
Der dein Leben vom Verderben befreit,
dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit

Der satt macht mit Gutem deinen Mund,
dass du erneuert wie in der ersten Stund'
eines Geiers in volle Kraft gestärkt.
Gerechtigkeit hat der HERR gewerkt
und Recht allen, die sind unterdrückt,
deren Kraft gebeugt, gebückt.
Mose Seine Wege wissen gemacht,
den Kindern Israels Seine große Macht.
Barmherzig und gnädig ist der HERR,
langsam zum Zorn, von Güte schwer.

Nicht für ewig wird Er richten
und nicht für immer zürnend sichten.
Nicht nach unseren Sünden hat Er getrieben
und nicht an unseren Verfehlungen geblieben.
Denn so hoch die Himmel über der Erden,
so groß die Gnade über die Ihn fürchten werden.
So weit wie der Osten vom Westen ist fern,
so hat Er uns unsere Sünden lassen entbehrn.

Wie ein Vater sich erbarmt über seine Söhne,
so erbarmt Sich der HERR, und das ist das Schöne,
über jeden, der Ihm in Ehrfurcht begegnet.
Denn Er kennt uns, und Er hat uns gesegnet.
Er weiß, wie wir sind, Er hat uns erdacht.
Er hat uns Menschen aus Staub gemacht.
Der Mensch: Wie Gras sind seine Tage,
wie des Feldes Blüte blüht, so vage.
Wenn der Wind darüber geht, ist sie verschwunden,
und der Ort, wo sie war, wird nicht mehr gefunden.

Und die Gnade des HERRN währt für immer:
Von Ewigkeit zu Ewigkeit bleibt ihr Schimmer
auf allen denen, die Ihn fürchten und ehren
und diese Furcht auch die Nachkommen lehren.
Auf denen, die Seinen Bund verwalten
und Seiner Gebote gedenken, sie einzuhalten.
Der HERR hat Seinen Thron in den Himmeln bereitet
und Seine Herrschaft alles regierend ausgebreitet
Lobt den HERRN, Seine Engel, Helden der Kraft,
die ihr Seinen Befehlen die Wirkung verschafft!

Gehorchend der Stimm' Seiner Worte,
ihr an dem himmlischen Orte.
Lobt den HERRN, all Seine Heeresscharen
Seine Boten, tuend Seinen Willen zu bewahren
Lobt den HERRN, all die Er so gut gemacht
an allen Orten Seiner herrlichen Macht.
Auch an mich selbst gehen die Befehle:
Lobe für immer den HERRN, meine Seele!

(frei nach Psalm 103)

05.09.2012, Jonas Erne