Dienstag, 22. März 2011

Gedanken zur Bildungspolitik

Die Kinder unseres Landes sind unsere Zukunft. Deshalb ist die Investition in Ehe, Familie und Bildung das zentrale Thema bei jeglicher Zukunftsplanung. Die Investition in unsere Zukunft ist unsere Verantwortung und zwar sowohl als Staat, als Region, als Ort, als Familie, aber auch als einzelne Person. Jede und jeder ist verantwortlich, sich für die Zukunft einzusetzen. Das beginnt mit der Bereitschaft, als Staat mehr von den Steuergeldern seines Volkes in die Bildung zu investieren. Die Bildungspflicht muss daher unanfechtbare Grundlage jeglicher bildungspolitischer Diskussion sein. Die in Deutschland festgesetzte Schulpflicht hingegen, welche vielen Familien die Möglichkeit des sogenannten Homeschooling (Kinder nach dem vom Staat vorgegebenen Lehrplan privat zu Hause von den Eltern oder einem Privatlehrer zu unterrichten) und damit die Freiheit nimmt (Schutz der Familie als Quelle von Erziehung und Bildung), ist ein Relikt aus der Zeit des braunen Regimes (die Schulpflicht wurde 1938 festgesetzt). Diese gesetzliche Regelung der Schulpflicht soll in eine vertretbare Bildungspflicht umgewandelt werden. Zugleich sollte ein Staat auch gemeinsam mit professionellen Pädagogen Konzepte entwickeln, nach denen Eltern oder Gemeinden zu anerkannten Bildungsgemeinschaften werden können. Der Lehrplan wird demnach natürlich weiterhin von staatlicher Hand in Grundzügen erarbeitet, sowie auch Lehrmittel, die auch von selbstbildenden Eltern oder Gemeindepädagogen verwendet werden können, sowie für alle obligatorische Prüfungen. Wie der Stoff jedoch dann im Einzelnen erarbeitet wird, möge jedem selbst überlassen werden. Weiter sollen auch vermehrt christliche Kindergärten, Schulen und Gymnasien, sowie auch eine Universität auf biblischer Bekenntnisgrundlage gegründet werden. Besonders wichtig wäre deshalb auch die Universität, an welcher unter anderem auch Pädagogik studiert werden kann. Eine solche Bekenntnis-Universität geht nicht vom humanistischen, sondern vom biblischen Menschenbild aus, und ist deshalb alleine in der Lage, auf die Probleme der heutigen Pädagogik eine adäquate Antwort zu geben.


Sobald die Erziehung und Pflege von Kindern wieder ihren eigentlichen Stellenwert erhält, indem der Beruf der Hausfrau und Mutter als vollwertige Arbeitsstelle gilt und als solche auch finanziell honoriert wird, kann man natürlich auch die Krippen größtenteils schließen. Das Steuergeld, welches durch die Schließung der Krippen eingespart werden kann, fließt auf diese Weise direkt in die Familien, wo es nach bestem Wissen und Gewissen der Eltern für das Wohl der Kinder eingesetzt wird. Idealerweise kann man so kleinere Klassen in der Grundschule schaffen, was dafür sorgt, dass die Lehrer noch besser auf die einzelnen Schüler eingehen können und so ihr Potential fördern. Es sollte vor allem auch Raum geschaffen werden für Kinder mit unterschiedlicher Herkunft, Persönlichkeit, Intelligenz und weiteren Begabungen, die nebst der üblichen Grundbildung (Deutsch sprechen, Lesen, Schreiben, Rechnen) zusätzlich stark gefördert werden soll. So kann man Problemen mit Kindern mit hoher Intelligenz, speziellen Persönlichkeitsbildern (was heutzutage leider als krankhafte „Syndrome“ abgetan und „kuriert“ wird) vorbeugen und diese zugleich in ihren zahlreichen Stärken fördern. Des Weiteren sollte die Beherrschung der Grundbildung zu den Mindestanforderungen für den Besuch einer nachfolgenden Schule (Realschule, Gymnasium) werden. Weitere Fremdsprachen sollten in der Grundschule möglichst nur denjenigen angeboten werden, welche den Stoff der Grundbildung bereits beherrschen. In der deutschsprachigen Welt sollte auch die Muttersprache von Kindern mit Migrationshintergrund erst dann gelernt werden dürfen, wenn ein Kind deutsch sprechen, lesen und schreiben kann.

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